Neulich in der Ringbahn: Die Zahnlückenjohnnys – Part One

(Dialoge von Kindern. So wirklich nicht zu erfinden.)

Zahnlückenjohnnys_Abb1 (c) Robert Doisneau, La-dent, Paris 1956

„Watt arbeit´n dein Vatta?“

„Der arbeitet in´n Jeschäft.“

„Und wie heeßt ditt Jeschäft?“

„Weeß ick nich. Ick weeß nur, wo ick wohne. Unn ditt iss da, wo mein Vatta arbeitet.“

„Und watt vakooft er da?“

„Allet, watt leuchtet.“

„Also Lampn!“

„Nee, so Leuchtschnüre unn so watt. Unn Polizeisirenen.“

„Polizeisirenen! Die leuchtn doch nich!“

„Ick meene die die sich so uffs Dach machn zum Einsatz.“

„Rundumleuchtn sinn ditte!!!“

„Ja. So Rundumleuchtn vakoofta ooch.“

„Unn iss dein Vatta da der Chef?“

„Wie meenstn ditte?“

„Na, vadient der da ditt meeste oder vadientn Anderer ditt meeste? Komm die zu ihn zum arbeiten oda jehta ooch wie die andern hin zun arbeiten?“

„Na die komm zu ihn, weils iss ja wo ick wohne. Aba obba Chef iss, ditweeßicknich.“

„Iss nich so wischtisch. Watt machtn deine Mutta?“

„Finganeegl.“

Sieht den leicht ratlos ins Leere laufenden Blick seines Kumpelchens. und fügt noch hinzu: „Und der Vatta von een Freund von mia, der arbeitet bei die Zugreinigung!“ – und dann mit Nachdruck und wichtiger Miene: „D B ! ! !“