Das CHAMÄLEON … on tour

+++ 1€ pro Ticket der CHAMÄLEON-Tour unterstützt den Berliner SV Pfefferwerk e.V. / Pfeffersport +++

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Absolviertes 2014:

  • Freitag, 14. Februar 2014 PREMIERE –  BOOKLAUNCH CHAMÄLEON

Berliner Bücherhimmel Motzstraße 57 in 10777 Berlin (U Viktoria Luise Platz) Einlass: 19.30 Uhr Beginn: 20.00 Uhr im Anschluss: Fröhliches Trinken und Signieren. Eintritt: 6€  www.berliner-buecherhimmel.de

 

  • Mittwoch, 19. Februar 2014 Gartenlesung ALRAUNENMORD

Wenzels Gartenwelt Lorenzstr. 63 – 12209 Berlin – 030 / 77329892 Beginn: 20 Uhr Eintritt: 8€

http://www.wenzels-gartenwelt.de

Mit den Mörderischen Schwestern Martina Arnold und Petra Tessendorf

  • Freitag, 14. März 2014 Leipziger Buchmesse ALRAUNENMORD

Halle 4, Lesecafé, 12.30 bis 13.00 Uhr // mit Andreas M. Sturm und Romy Fölck

www.fhl-verlag.de

  • Samstag, 15. März 2014 LVZ Kriminacht: Aktuelle Bestseller der Kriminalliteratur CHAMÄLEON

LVZ-Kuppel Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig, Einlass: Beginn: 19.00 Uhr VERANSTALTUNG AUSVERKAUFT

mit Arne DahlHåkan NesserUlrich WickertRoland Spranger und Jan Flieger.

Moderation: Hartwig Hochstein

  • Sonntag, 16. März 2014 Leipziger Buchmesse CHAMÄLEON

Halle 4, Stand B501, 10.30 – 11.35 Uhr www.leipzig-liest.de

  • Samstag, 10. Mai 2014 BERLIN KRIMI-KLATSCH CHAMÄLEON

Mit meinem Alter Ego Rebekka Schomberg zu Gast im „Bücherhimmel“. Auf dass dies kein Zwiegespräch wird, schaut vorbei auf Kaffee und Klatsch und Kuchen und Lesen.

Berliner Bücherhimmel Motzstraße 57 in 10777 Berlin (U Viktoria Luise Platz) Beginn: 15.00 Uhr mit Kaffeetrinken, Lesen und Klönen  www.berliner-buecherhimmel.de

  • Freitag, 16. Mai 2014 9. WÜNSDORF Ostdeutsche Krimitage CHAMÄLEON

Bücherstall der Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf Gutenbergstr. 5 in 15806 Zossen, OT Wünsdorf Beginn: 20 Uhr Eintritt: 8€ Kartenbestellung Herr Borchert, Tel. 033702 960-0

Mit den Mörderischen Schwestern Isabella Bach, Ria Klug und Heidi Ramlow

  • Samstag, 31. Mai 2014 CHEMNITZ KRIMILESUNG CHAMÄLEON

Schliwas Weinhandlung Theaterstr. 38, 09111 Chemnitz www.schliwasweinhandlung.de

mit Gunnar „Ice“ König an der Gitarre

  • Dienstag, 3. Juni 2014 DRESDEN LITERATURLOUNGE KRIMILESUNG CHAMÄLEON

Datum: 03.06.2014 | 19:00 Uhr
Heinrich-Schütz-Residenz
Neumarkt 12 | 01067 Dresden

  • Samstag, 7. Juni 2014 LEIPZIG WAVE GOTHIC FESTIVAL KRIMILESUNG CHAMÄLEON und ALRAUNENMORD

19.30 Uhr / Eintritt frei für Festivalteilnehmer / Für alle anderen: 2€ Spende für Pfefferwerk e.V.

Shakunda im Stern

Karl-Liebknecht-Straße 102

04275 Leipzig

0341 3082148

http://www.shakunda.de

Wave-Gotik-Treffen Leipzig www.wave-gotik-treffen.de

  • Donnerstag, 12. Juni 2014 BERLIN KRIMILESUNG CHAMÄLEON  am Original-Schauplatz! 

 Hackendahl, Friedrichstraße 128 in 10117 Berlin. U Oranienburger Tor, S Friedrichstraße

http://www.hackendahl-berlin.de/

mit Gunnar „Ice“ König an der Gitarre

  • Freitag, 26. September 2014 – Schweiz – KRIMILESUNG CHAMÄLEON

19 Uhr

Im Cafe Löwen, Hauptstrasse 58, 8840 Einsiedeln

Eintritt Fr. 15.—mit Benziger Card Fr. 10.—incl. einem Kaffee… 😉

  • Sonntag, 28. September 2014 BERLIN Ladies Crime Night

zusammen mit den Mörderischen Schwestern Berlin

Moderation & Lesung  aus „Das Fest“ aus „Sakrament des Todes – 13 Morde auf heiligem Boden“, fhl Verlag

19 Uhr

Kirche St. Marien Behnitz

Behnitz 9

13597 Berlin

http://www.moerderische-schwestern-berlin.de/veranstaltungen/ladies-crime-night-4

  • Samstag, 18. Oktober 2014 BIELEFELD Literaturtage MIT GUNNAR „Ice“-König

KRIMILESUNG CHAMÄLEON

20 Uhr

Literaturcafé

Neumarkt 1

33602 Bielefeld

http://literaturcafe-bielefeld.de/

  • Sonntag, 19. Oktober 2014 MÜLHEIM / Ruhr Literaturfrühstück MIT GUNNAR „Ice“-König

KRIMILESUNG CHAMÄLEON

11 Uhr (Brunchtime)

Kulturzentrum Fünte

Historisches Gasthaus Mülheim/Ruhr (Heißen)

Gracht 209 (alte B 1)

http://www.fuente-kulturzentrum.de/

  • Dienstag, 18.November 2014 BERLIN „Moabit liest“ MIT GUNNAR KÖNIG – KRIMILESUNG CHAMÄLEON

19 Uhr

Krimisalon Bruno-Lösche-Bibliothek

Perleberger Str. 33

10559 Berlin

http://lange-nacht-des-buches.de/

  • Donnerstag, 27. November 2014 BERLIN – Shortstory „Das Fest“

aus der fhl-Anthologie „Sakrament des Todes – 13 Morde auf heiligem Boden“ (Hg. Andreas Sturm) http://www.fhl-verlag.de/sakrament-des-todes/

19 Uhr

Lesung mit Martina Arnold und Astrid Vehstedt

Krimisalon Bruno-Lösche-Bibliothek

Perleberger Str. 33

10559 Berlin

  • Freitag, 13. März 2015 LEIPZIGER BUCHMESSE KRIMILESUNG Shortstory „Das Fest“aus der fhl-Anthologie „Sakrament des Todes – 13 Morde auf heiligem Boden“ (Hg. Andreas Sturm) http://www.fhl-verlag.de/sakrament-des-todes/20.00 Uhr

Shakunda im Stern

Karl-Liebknecht-Straße 102

04275 Leipzig

0341 3082148

http://www.shakunda.de

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Tom Grote – Wolfsburg! Ein Liebesroman. (Knaus 2014)

Last Exit Wolfsburg

Über Hannover sagte Harald Schmidt: „Die Stadt liegt zwar nicht am Arsch der Welt, aber man kann ihn von dort aus sehr gut sehen.“

Und damit meinte er wohl Wolfsburg, die Stadt, die es im Gegensatz wiederum zu Bielefeld tatsächlich gibt.

Bochum und Wolfsburg wiederum ähneln sich insofern, dass beide einsilbig klingen, aber zwei Silben haben. Grönemeyer kann „Boch`m“ so hinscheppern, dass es wie aus dem bierfahnigen Mund eines Stahlarbeiters klingt und Gänsehaut garantiert. Mit „Wolfsburg“ geht das irgendwie auch. Aber die Gänsehaut bleibt aus und es riecht einfach nur nach Bier.

Googelt man Deutschlands hässlichste Städte, kommt Wolfsburg auf Platz zwei hinter Ludwigshafen, vor Salzgitter, Hamm und Pforzheim. Ich nominiere noch Chemnitz, was noch hässlicher war, als es Karl-Marx-Stadt hieß. Wolfsburg hingegen hieß immer schon Wolfsburg, sah auch schon immer so aus, und ausgerechnet dorthin muss der Jan wegen der Line.

Tom Grote hat einen Roman über eine Un-Stadt, eine Nicht-Gegend geschrieben, und das auch noch mit Liebe. Eine Stadt… (und ab jetzt zitiere ich, weil man es einfach nicht besser machen kann als der Autor), … in der leider alles auf einen Blick zu sehen ist; in der die Leute ihr Schweigen reifen lassen; in der es Billigbäcker gibt, vor denen Menschen auf Dingen herum kauen, die nicht aussehen wie gebacken, sondern wie gebaut; in der Generationen von Stadtplanern daran scheiterten, daraus etwas Lebendiges zu machen; eine Stadt, von der aus man gen Osten fährt, dahin, wo Dorfstraßen durchs Dorf und Thälmannstraßen trotzdem nicht zu Thälmann führen.

Ich lese eine Rührei-Bestellung, wie ich sie noch nie gelesen habe und fühle mich bald schon selbst umgeben von Dingen, die wirken, als würden sie gleich sterben und von Leuten, die nach ausgepresstem Mai duften.

Und irgendwie typisch für Wolfsburg beginnt alles mit Auto und endet auch mit Auto – der konsequente Handlungsbogen eines Romans, der mit Liebe beschreibt, was mit dem Verstand nicht zu begreifen ist: warum wir mögen können, was auf den ersten Blick unmögbar erscheint.

Nach der Lektüre dieses wunderbaren Romans ist man selbst wie Wolfsburg: ganz weit vorn (wenn auch auf der Liste der hässlichsten Städte), gelassen und beschichtet wie ein Autoblech, an dem alle dummen Sprüche abperlen.

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Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN: 978-3442713257
€ 9,99 [D]
Verlag: btb

Das CHAMÄLEON im Paperblog…. Rezension

Hier hat jemand wirklich gelesen, nicht abgeschrieben oder copied&pasted – sondern alle Schattierungen dieses Buches begriffen. Ein schöner Moment für einen Autor.

Patricia Holland Moritz: Die Einsamkeit des Chamäleons 

Ein Krimi, dem man anmerkt, dass die Autorin mit tiefsinniger Vielschichtigkeit zu Werke gegangen ist. 

Dass der erste Eindruck durchaus trügen kann und nur einer nahezu nahtlos kaschierenden Hülle gleicht, das bringt dieses Werk mit Deutlichkeit zum Ausdruck.
Ein Dank an den Verlag für dieses (mich überraschend) erreichte Rezensionsexemplar!
[Bildquelle: Gmeiner Verlag]
~ Rezension ~
 
Wenn die Kunst dem Tödlichen einen Deckmantel leiht …
Sie, Rebekka Schomberg, ist so etwas wie eine enervierende Hobbydetektivin. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein wenig Gerechtigkeit walten zu lassen. Damit möchte sie die dunkle Vergangenheit ihrer Familiengeschichte, die wie Teer an ihr haftet, sühnen.
Ihre volle Aufmerksamkeit widmet sie einer mysteriösen Reihe von Todesfällen in einer Berliner Recyclingfirma. Rebekka glaubt längst nicht mehr weder an einen Zufall noch an die vom Firmenarzt bestätigten Todesursachen. Doch um die Schuld der Verantwortlichen zu beweisen, muss Rebekka in die Dunstkreise von Menschen vordringen, die ihr zum Teil mit Argwohn gegenüberstehen. Das Eis wird dünn. Sehr dünn. Jeder nächste Schritt könnte verhängnisvoll enden. Doch Rebekka ist sich ihrer Sache sicher. Vielleicht gar zu sicher?
Mit Die Einsamkeit des Chamäleons taucht Autorin Patricia Moritz Holland auf kriminalistische Weise in die internationale Kunstszene ein, wobei sie Verstrickungen kreiert, deren Überraschungsmoment punktet.
Die Hauptfigur Rebekka Schomberg macht ihrer Devise, chamäleongleich durchs Leben zu kommen, alle Ehre. Denn trotz ihrer ehrenwerten Lebensaufgabe, Gerechtigkeit walten zu lassen, wird sie nicht zwangsläufig als Sympathieträgerin porträtiert. Die Schattierungen ihrer Persönlichkeit verblauen sozusagen — um dem Jargon der Kunstszene treu zu bleiben. Die empfundene Distanz entspricht somit vollends den Attributen, die sie verkörpern soll. Ähnlich nebulös setzt die Autorin die weiteren Figuren in Szene. Eine jede mit individuellen Lastern und Geheimnissen ausgestattet.
Konzentration seitens des Lesers wird gefordert. Denn die Handlung setzt sich aus den unterschiedlichsten Ebenen zusammen, deren jeweiliger Hintergrund umfangreich erläutert wird. Das machte das Buch für mich zu einem, das ich trotz Spannungsbogen eher wohl portioniert gelesen habe.
Ein deutliches Plus dieses Krimis liegt neben einer fundierten Basis insbesondere in einem Überraschungsmoment, das die bis dato offensichtliche Struktur der beschriebenen Fährten eruptiv in andere Bahnen lenkt.Patricia Moritz Holland verknüpft in ihrem Krimi sehr persönliche Motive wie Revanche, Nervenkitzel und Gier mit den Makeln einer Gesellschaft, die oftmals aus Bequemlichkeitsgründen wegschaut, anstatt couragiert einzugreifen. Als Kulisse für jenen Fingerzeig dient die Szene moderner Kunst. Ein Rahmen, der die Grenzen zwischen Subjektivität und Objektivität adäquat zu den Inhalten der Erzählungen verschwimmen lässt.

Insgesamt ein Krimi, der zum einen in tiefere (Farb-) Schichten vordringt, zum anderen allerdings auch Fragen für den Leser offen lässt, die (gewollt oder ungewollt) über die letzte Seite hinaus nachklingen. Dass es zwischen Blütenweiß und Rabenschwarz eine Bandbreite an Nuancen gibt, untermauert die Autorin mit großer Deutlichkeit.

FZIT: Undurchsichtig. Schleichend. Wandelbar.

http://de.paperblog.com/rezension-die-einsamkeit-des-chamaleons-patricia-holland-moritz-781135/#ZxgImjEVHUueudFy.01