Mehdorn for Formel 1

Bernie Ecclestone soll einen Banker mit 45 Millionen Dollar (in Euro umgerechnet ergibt das 1 Hoeneß) bestochen haben, damit er Chef der F1 bleiben kann. So kommen Nachrichten bei mir an, denen ich nur mit einem Ohr lausche. An seiner Stelle hätte ich wen auch immer bestochen, um mit 83 endlich im Verteiler zu Hugh Hefners oder wahlweise Silvio Berlusconis Geriatrie-Partys zu landen. Mit seinem Jahresabo darf Ecci die Rennen doch sicher auch als Rentner noch von der VIP-Lounge aus verfolgen?

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Der Banker ist also in den Knast gegangen für das, was Ecci jetzt abstreitet. Kann man verstehen, muss man nicht. Wird Ecci nicht verknackt, muss auch der Banker wieder raus, weil er dann ja unschuldig ist. (Richter ist in beiden Fällen derselbe.) Wird Ecci verknackt, braucht die F1 einen neuen Chef. Mein Vorschlag (man nennt mich auch Head-Hunt-Pat): Hartmut Mehdorn.

Bei der Übernahme des BER (für alle Nichtberliner: BERliner Flughafen, der Unfertige) rief HM gleich erst mal ein „Sprint-Team“ ins Leben.

Fotowitz Mehdorn/ Wowereit

Das war im November, und wir sind keinen Schritt weiter. „Sprint“ in der F1 würde im Mehdornschen Kontext auf der Formel-1-Strecke ein Geschwindigkeitslimit von 100 kmh bedeuten. Aber wenigstens kommen die Fahrer dann sicher über die Runden und der Zuschauer hat auch mehr davon. Außerdem verbindet Ecci und Mehdorn, dass beide ein Gesicht wie aus dem 3-D-Drucker haben, bei dem die Praktikantin aus Versehen auf „Schreddern“ gedrückt hat.

Als die BILD kürzlich titelte: Wir wollen keine Russen-Panzer mehr am Brandenburger Tor! musste ich mir eingestehen, dass ich den Einmarsch der Russen gar nicht mitbekommen hatte. Und der nächste Gedanke war, dass es nun aber „f buistrom tempe“ weitergehen wird mit dem BER. Am Tag der Befreiung, also dem 8. Mai 2014, wird der BER endlich feierlich eröffnet von Wladimir Putin, Helmut Schmidt und Gerd Ruge.

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Bis dahin hat die Aeroflot die Air Berlin, die German Wings und Lauda-Air übernommen (da Mehdorn ja dann als Formel-1-Chef erstklassige Verbindungen zu Niki Lauda hat). Auf den Flügen gibt´s Soljanka, und jeder Veganer, der meckert, kriegt von Boris, dem Steward, eins auf den Jutebeutel.

Mussten sich die Randfichten ausgerechnet zu Ostern trennen? Der männliche Teil ihres Oktoberfestpublikums weiß doch nun gar nicht mehr, wo es unauffällig hinpullern soll.

Pullerparkplatz für Männer 

Pullerparkplatz für Männer

Heute früh waren´s 3 Grad am Alpenrand und 12 Grad an der Leine. Hätte man die 3 Grad auch noch an die Leine gelegt, hätten uns 15 Grad schon mal einen wärmeren Morgen beschert. Hätte hätte Fahrradkette – der Sommer kommt. Und ich komme mit.

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Steinbrück und ich, den Spruch hat er nämlich von mir…

Wurden die Osterinseln eigentlich zu Ostern entdeckt oder liegen dort nur besonders viele Eier im Gras?

Ich jedenfalls hoffe, ihr habt viele gefunden und hebt sie nun auf für einen schönen 1. Mai in Berlin. Lieber ein faules Ei ann´ Kopp als ne volle Flasche. Aber die Alternativen sind ja auch nicht mehr das, was sie mal waren. Die Flasche wird ordentlich leer getrunken und für den Pfand aufbewahrt. Es gibt also keine echten Alternativen mehr in diesem Land… Auch das wäre doch eine schöne Schlagzeile, nicht wahr, Herr Diekmann?

Dann tanzt ihr mal schön in den Mai hinein und  gehabt Euch wohl –

Euer

Spirit Of Kasimir

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Das CHAMÄLEON… auf der Leipziger Buchmesse

Auf dem Weg zur Leipziger Buchmesse begegnete dem CHAMÄLEON Recycling Art at its best… Ein Titan am Berliner Hauptbahnhof. Ein Zeichen!

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(Aus Die Einsamkeit des Chamäleons) „Aber im Ernst, Milchmeyer schmückt sich doch mit Cascone. Hat angeblich Skulpturen in seinem Büro, die er sich selbst nie leisten könnte. Leihgaben übrigens!“

Rebekka wusste seit ihrem Besuch bei Milchmeyer, dass er nicht an Kunst interessiert war, sondern die Moon-series in seinem Büro lediglich eine Ausstellung der Materialien darstellte, die von Recycling, Verschrottung & Co aufbereitet wurden…

Los ging es allerdings mit dem Alraunenmord („Giftmorde“ – fhl verlag), der ersten Messe-Lesung mit meinen Co-Mördern Romy Fölck und Andreas M. Sturm…

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„Kann ich ein Autogramm haben?“ Wer wünscht sich diese Frage nicht? Viele ein Leben lang und vergebens?

Ich will grad meine Mitropa-Rechnung – zwei-kaffee-zwei-pfefferminz-im-lästerexpress – rauskramen, da hält mir der junge Mann von Mitte Fünfzig gefühlte hundert Autogrammkarten von mir (!!!) unter die Nase. Das Erstaunliche dabei: Isch ´abe gar keine Autogrammkarten… Diese waren profimäßig photogeshoppt mit Chamäleons Buchcover und meinem Antlitz drauf. Meine Fresse… Mehr fiel mir da tatsächlich nicht ein, während ich zehn davon gleich mal unterschreiben durfte. Die hängen jetzt bei Ebay in der Ladenhüter-Ecke. Aber wartet – demnächst unbezahlbar werdet ihr alle sie an Euren PCs zurechtbasteln und meine Unterschrift darauf fälschen wie sonst nur Eure Kinder die Euren auf ihrem ärztlichen Attest zum Schuleschwänzen.

Bücher hab ich dann allerdings auch signiert. Tolle Leute, klasse Stimmung, Danke! 🙂

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Bei den Gmeiners war es auch schön, das rote Buchcover wie ein Feuermelder von weitem sichtbar…

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Sehr dezent wurde später in der Moritzbastei gefeiert…

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… und dabei mit dem AT-Verleger ein ernsthaftes Lizenzgespräch geführt…

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…um tags drauf im Beisein der Schwergewichte der Krimi schreibenden Zunft zur LVZ-Kriminacht den Hauch einer Andeutung einer Frauenquote zu zelebrieren

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(Danke, Gunni „Ice“ König für Deinen Beitrag dazu… Wir müssen reden!)

… und mein Buch zu präsentieren…

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Hier wir alle noch mal im LIVE-Mitschnitt http://www.youtube.com/watch?v=lVfdv6eIFeA&list=UUAJ1pETv4TfsZDbiVWQRCxw

und als Star and Stripe mit Ulrich Wickert…

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Schön, wenn der schmerz nachlässt…

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So sah Arne Dahl das Ganze… Konzentration, Leute!!!!

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PHM zu Hakan Nesser: I would like you to sign my book.

HN zu PHM: You mean, you would like me to sign my book?

PHM zu HN: No, I would like YOU to sign MY book.

HN zu PHM: Alright. Then I would like YOU to sign MY book.

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Mein Dank gilt meinem Verleger, Armin Gmeiner (li.) Und ich glaube, ich habe seinen Daumen oben gesehen, als Hartwig Hochstein (LVZ, re.) nach einer Fortsetzung meiner Krimireihe fragte.

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Um genau das zu erreichen tags drauf leicht übernächtigt aber glücklich (und offensichtlich gut geschminkt) noch die Lesung für den Gmeiner Verlag auf der Messe absolviert…

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So sehen glückliche Autoren aus!

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… und ein paar soeben verloste Bücher signiert –

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mit Dank an Mike Beuke (alias Mini Unruh… So mini sieht er gar nicht aus?!)

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Mein Leipzig lob‘ ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute… J.v. Goethe, 1808 / PHM 2014 🙂